Phytotherapie – Pflanzliche Unterstützung bei Erkältungskrankheiten

Die kalte Jahreszeit hat begonnen und damit auch die Erkältungszeit. Rhinoviren sind die Hauptverursacher für Schnupfen und Erkältungen. Übertragen werden diese Viren durch Tröpfcheninfektion. Sie vermehren sich im Nasen-Rachen-Epithel und können dann auch zu absteigenden Infektionen der Bronchien und der Lunge führen.

Die Phytotherapie (Behandlung durch Pflanzen, Pflanzenteile oder deren Zubereitungen) kann Ihnen hier Linderung verschaffen. Sie bildet eine ergänzende Möglichkeit bei der Behandlung und Vorbeugung akuter und chronischer Krankheiten.

Eine einfache und effektive Anwendungsform – auch für die Selbstmedikation geeignet – ist der Kräutertee. Gerne möchte ich Ihnen zwei Teerezepturen vorstellen, die Sie sich von Ihrer Apotheke mischen lassen können.

Hustentee – bei krampfartigem Husten

  • 30 g Verbasci flos. (Königskerzenblüten) bei Katarrhen der oberen Luftwege sowie allen Arten von Husten
  • 40 g Thymii herb. (Thymiankraut) bei krampfartigem Husten, antivirale und antibakterielle Wirkung
  • 40 g Primulae rad. (Schlüsselblumenwurzel) bei Sinusitis, Bronchitis, Sekret lösende und Reiz lindernde Wirkung
  • 40 g Solidago herb. (Goldrutenkraut) zur Nierenunterstützung

Hustentee – bei Husten mit Halsschmerzen

  • 20 g Liquiritiae rad. (Süßholzwurzel) antivirale und antibakterielle, antientzündliche Wirkung
  • 30 g Salviae fol. (Salbeiblätter) bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum
  • 40 g Malvae fol. (Malvenblätter) bei trockenem Reizhusten, antientzündliche und Hustenreiz stillende Wirkung
  • 40 g Farfarae fol. (Huflattichblätter) bei Katarrhen der oberen Luftwege mit Husten und Heiserkeit sowie Reizungen der Mund- und Rachenschleimhaut
  • 20 g Solidago herb. (Goldrutenkraut) zur Nierenunterstützung

Dosierung für beide Tees:

1-2 Teelöffel mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 5-7 Minuten zugedeckt ziehen lassen, Anwendung 2-3 mal täglich bis zum Abklingen der Symptome.

Sie möchten sich gerne über Möglichkeiten zur Stärkung Ihres Immunsystems wie z.B. die Eigenbluttherapie, die Vitamin-C-Hochdosistherapie oder den Aufbau der Darmflora informieren – gerne berate ich Sie in einem persönlichen Gespräch!