Alternative Behandlungsstrategien bei Asthma Bronchiale

iStock_000073002839_SmallDas Asthma bronchiale (Bronchialasthma oder kurz Asthma) zählt zu den häufigen chronischen Erkrankungen in den Industrieländern; alleine in Deutschland sind ca. 4-5 % der Bevölkerung betroffen, Tendenz steigend. Beim Asthma bronchiale liegt eine Überempfindlichkeit des Bronchialsystems vor, das auf allergische, physikalische und/oder psychische Faktoren mit Engstellung der Bronchien, massiven Hustenattacken und Atemnot reagiert. Auch Nahrungsmittelallergene sind in der Lage, die Reaktionsbereitschaft der Atemwege zu steigern und somit den Boden für ein Bronchialasthma zu bereiten.

Aufgrund der ganzheitlichen Sicht stellt die Naturheilkunde eine echte Alternative bei der Behandlung asthmatischer Erkrankungen dar. Ziel einer naturheilkundlichen Behandlung ist es nicht, lebensrettende Medikamente zu ersetzen, vielmehr soll der Patient eine grundsätzliche Veränderung seines Leidens erfahren. Hierzu biete ich in meiner Praxis folgende Therapien an:

 

Konstitutionstherapie

Für jede Konstitution sind bestimmte gesundheitliche Schwachstellen und Risiken charakteristisch. Zudem gibt die Iris (Regenbogenhaut) Hinweise auf ganz individuelle Reaktionsmuster des Körpers. Durch den Einsatz entsprechender homöopathischer Mittel kann man die Konstitution wirkungsvoll unterstützen und somit die Heilung fördern.

 

Eigenserumtherapie

Diese spezielle Therapie dient der Behandlung allergischer und autoimmunologischer Erkrankungen. Durch die orale Einnahme des eigenen, aufbereiteten Serums werden entzündungs- und allergieauslösende Antikörper auf natürliche Weise vom Immunsystem eliminiert und deren weitere Produktion reguliert.

 

Eigenbluttherapie

Geringe Mengen venöses Blut werden entnommen und wieder in den Körper injiziert. Ziel dieser Therapie ist es, den Körper mit kleinen Reizen daran zu gewöhnen, weniger überschießend zu reagieren.

 

Sanierung der Darmschleimhaut

Eine Fehlbesiedlung des Darms (Dysbiose) sowie eine nicht intakte Darmschleimhaut begünstigen den Übertritt von Allergenen aus dem Darm und können so allergische Reaktionen fördern. Über die Zufuhr ausgewählter Darmkeime kann das natürliche Gleichgewicht wieder hergestellt und die Abwehrfunktion des Darmes verbessert werden.

 

Ohrakupunktur

Durch eine gezielte Stimulation spezieller Punkte im Ohr ist es möglich, Organfunktionen aber auch Geistes- und Gemütszustände positiv zu beeinflussen. Vor allem bei stressbedingtem Asthma lässt sich die Ohrakupunktur sehr gut einsetzen.

 

Klinische Homöopathie

Durch den Einsatz homöopathischer Mittel wie beispielsweise Drosera (Sonnentau), Yerba Santa (Santakraut), Hyoscyamus (Bilsenkraut) oder Cuprum metallicum (metallisches Kupfer) lassen sich die Symptome des Bronchialasthmas gut und nebenwirkungsfrei behandeln. Acidum formicicum (Ameisensäure) dient als Umstimmungsmittel bei allergischen Erkrankungen.

 

Orthomolekulare Therapie

Eine gezielte Ergänzung bestimmter Vitalstoffe, wie beispielsweise Vitamin C, Zink, Vitamin D, Vitamin E, Magnesium aber auch Omega-3-Fettsäuren zeigen bei Asthma bronchiale eine antiallergische Wirkung und beeinflussen somit den Krankheitsverlauf positiv.

 

Gut zu wissen

Betablocker sind für Asthmatiker eher nicht geeignet, das sie die Bronchien verengen und die Lungenfunktion beeinträchtigen können. Sprechen Sie Ihren behandelnden Arzt auf mögliche Alternativen an.

 

Mit einer naturheilkundlichen Behandlung lassen sich asthmatische Beschwerden in vielen Fällen deutlich verbessern. Des Weiteren können häufig schulmedizinische Medikamente und somit auch deren Nebenwirkungen verringert werden. Welche Behandlungsformen für Sie am geeignetsten sind, bespreche ich gerne ausführlich mit Ihnen persönlich.