Psoriasis – Naturheilkundliche Behandlungsmethoden

Die Psoriasis oder Schuppenflechte ist eine der häufigsten chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen in unseren Breiten. Etwa 2 – 3 % der Bevölkerung sind davon betroffen. Es gibt unterschiedliche Formen der Psoriasis. Allen gemeinsam ist, dass durch eine Fehlfunktion im Immunsystem der Erneuerungsprozess der Haut gestört wird. So kommt es zu einer abnormen Zellteilung und Verdickung der Haut. Die im Überschuss produzierten Hautzellen werden dann als Schuppen abgestoßen. Neben der Haut können auch Nägel und Gelenke betroffen sein.

Auslösende Faktoren einer Psoriasis

Neben der genetischen Disposition spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle beim Auftreten eines Schubes. Stress, psychische Belastung, hormonelle Umstellung, Infekte, schwere Sonnenbrände, Alkohol-und Zigarettenkonsum aber auch Hautverletzungen durch Tätowierungen, Impfungen oder Insektenstiche können einen Schub provozieren.

Wie kann Ihnen die Naturheilkunde bei Psoriasis helfen?

Zur Regulation der Zellteilung sowie zur Verbesserung der Zellver- und Entsorgung  arbeite ich in meiner Praxis mit folgenden Therapien:

  • Eigenblutbehandlung zur Umstimmung des Immunsystems
  • Homöopathische Komplexmittel zur Unterstützung konstitutionsbedingter Schwachstellen und zur Verbesserung der Gewebesituation
  • Horvi-Enzym-Therapie zur Regulation der Zellteilung
  • Substitution von homöopathisch aufbereiteten B-Vitaminen zur Stimulation der Zellregeneration 

Neben einer Darmsanierung und Ausleitung von Schadstoffen kann eine gezielte Substitution von Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien die Krankheitssymptomatik und Lebensqualität sehr positiv beeinflussen.

Wie können Sie selbst den Verlauf eines Schubes positiv beeinflussen?

  • Sorgen Sie für mehr Entspannung und Entlastung in Ihrem Leben. Yoga, Meditation und Autogenes Training helfen beim Stressabbau. Ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus wirkt ausgleichend auf Ihr Nervensystem.
  • Durch tägliche Bewegung an der frischen Luft (z.B. Radfahren, Jogging, Walking und Spazierengehen) sorgen Sie für einen Abbau der Stresshormone und somit für eine bessere Zellversorgung.
  • Verzichten Sie auf Alkohol und Nikotin. Beide Faktoren haben eine ungünstige Wirkung auf die Schuppenflechte.
  • Achten Sie auf eine ausgeglichene, vollwertige Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse und meiden Sie nach Möglichkeit den Verzehr von Weißmehlprodukten, Zucker, Süßigkeiten, Genussmitteln und fettreichen Speisen, da diese im Organismus säurebildend wirken und somit die Zellversorgung verschlechtern.
  • Vermeiden Sie den Genuss von entzündungsfördernden Nahrungsmitteln wie beispielsweise Schweinefleisch, Schweineschmalz und fetter Wurst. Diese Nahrungsmittel enthalten viel Arachidonsäure, die die Entzündung der Haut weiter anheizt. Auch scharfe Gewürze und Zitrusfrüchte können eine Verschlechterung des Hautbildes herbeiführen.
  • Vollbäder in Salz aus dem Toten Meer lösen die Schuppen und wirken entzündungshemmend.

 

 

Typische Symptome des Mastzellaktivierungssyndroms (MCAS)

  • chronische Müdigkeit und Erschöpfung
  • Juckreiz, Hautrötungen, Hautausschläge, Nesselsucht (Urticaria), Sonnenallergie
  • Augenreizungen, verstopfte Nase, Niesen, Fließschnupfen
  • Asthma ähnliche Symptome wie Kurzatmigkeit, Atemnot, chronisches Räuspern und Hüsteln
  • Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchschmerzen und -krämpfe, Sodbrennen, Übelkeit
  • Muskel- und Gelenkschmerzen (Fibromyalgie)
  • Herzklopfen, vorübergehender schneller Puls (Tachykardie), Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, niedriger Blutdruck
  • Kopfschmerzen, brain fog (Gehirnnebel), Migräne, Missempfindungen, Kribbeln, Ameisenlaufen, Schlafstörungen
  • psychische Beschwerden wie Ängste, Depressionen, Unruhe, seelische Erschöpfung (Burn out)
  • Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme)
  • schmerzende und brennende Harnblase, Harndrang
  • Neigung zu Blutergüßen, schlechte Wundheilung

Die hier aufgezählten Symptome sind nicht vollständig. Des weiteren ist die Ausprägung von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sie treten manchmal nur zeitweise auf, auch ist eine Kombination verschiedener Symptome möglich. Häufig jedoch tauchen sie im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme histaminreicher und/oder Histamin freisetzender Lebensmittel oder bei starkem Stress auf.

Auslöser des Mastzellaktivierungssyndroms (MCAS)

Die Mastzellaktivität wird sehr stark durch unser Nervensystem bestimmt und dieses bekommen wir in die Wiege gelegt (individuelle Konstitution). Sehr sensible Menschen leiden viel häufiger an einem Mastzellaktivierungssyndrom. Kommt akuter Stress (körperlich oder seelisch bedingt) dazu, so wirkt er als Haupttrigger der Mastzellschübe. Zwischen den Schüben wird der Vagusnerv kompensatorisch so aktiv, daß er eine massive Erschöpfung auslösen kann. Lebensmittel, die viel Histamin oder auch hinstaminfreisetzende Substanzen (Histaminliberatoren) enthalten, können ebenfalls Auslöser des Mastzellaktivierungssyndroms sein. Hierzu zählen Alkohol (v.a. Rotwein aber auch Sekt und Champagner als Hinstaminliberatoren), geräucherte Wurst, Fisch und Fleischwaren, gereifter Käse, Tomaten, Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Sauerkraut. Mit zunehmender Reife, Verarbeitung und Haltbarmachung steigt der Histamingehalt der Lebensmittel. Auch ein Wiederaufwärmen v.a. von proteinreichen Lebensmitteln führt zu einem Anstieg. Auch wichtig zu wissen – Histamin kann nicht aus einem Lebensmittel entfernt werden, weder durch Kochen, noch durch Einfrieren. Medikamente wie z.B. Schmerzmittel (Aspirin, Ibuprofen) oder auch manche Antibiotika können ebenso wie Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln, wie z.B. Glutamat, zu einer Aktivierung der Mastzellen führen. Selten gibt es auch einen angeborenen Defekt, bei dem der Patient nur unzureichend das Enzym Diaminoxidase (DAO) bildet. Dies lässt sich durch eine einfache Untersuchung im Blut bestimmen. Ein Ungleichgewicht in der Darmflora (Darmdysbiose) zu Gunsten Histamin produzierender Bakterien kann ebenfalls einen Schub auslösen. Der Körper ist dann nicht mehr in der Lage, genügend Diaminoxidase (DAO) bereit zu stellen, um das zusätzlich gebildete Histamin zu neuralisieren. Eine Floraanalyse gibt Aufschluss über die Zusammensetzung der Darmbakterien. Auch lässt sich Histamin im Stuhl bestimmen.

Tipps zur Behandlung des Mastzellaktivierungssyndroms

  • Achten Sie auf Ihre Darmgesundheit und verzichten Sie auf Lebensmittel, die Ihre Darmflora schädigen (Zucker, Alkohol, Zusatzstoffe, verarbeitete Lebensmittel etc.)
  • Vermeiden Sie histaminreiche oder Histamin freisetzende Lebensmittel. Wärmen Sie gekochte Speisen, v.a. proteinreiche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchte nicht auf.
  • Reduzieren Sie Giftstoffe und Allergene wie z.B. Chemikalien in Pflegeprodukten, Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Histamin freisetzende Medikamente, Zigarettenrauch, Zahnfüllungen aus Amalgam, Schimmelsporen etc. in Ihrem täglichen Leben.
  • Sollten akute oder chronische Infektionen (z.B. EBV, Borrelien, Yersinien, Herpesviren aber auch chronische Zahnherde) vorliegen, so gilt es, diese zu therapieren um die Mastzellaktivität zu regulieren.
  • Stabilisieren Sie Ihre Mastzellen mit Vitamin C, Quercetin, Vitamin D und sekundären, antientzündlich wirkenden Pflanzenstoffen wie z.B. Curcuma oder Weihrauch.
  • Sorgen Sie für ausreichend Entspannung und Stressreduktion. Hier bieten sich Atemübungen, Yoga, Meditation, MBSR oder auch ein Spaziergang an der frischen Luft an.
  • Ein ausreichender und guter Schlaf sorgt für die nötige Regeneration bei einer überschießenden Mastzellaktivität. 

Aufgrund der vielen unspezifischen Symptome ist die Diagnose von MCAS sehr schwierig. Auch eine Bestimmung von Laborwerten ist häufig nicht so aussagekräftig, da die Mastzellen in Schüben ihre Botenstoffe ausschütten. Lassen Sie uns deshalb gemeinsam auf die Suche der Ursache Ihrer Beschwerden und einer effektiven Therapie gehen. Ich freue mich auf Ihren Besuch in meiner Praxis in Sulzbach/Ts. im Main-Taunus-Kreis (MTK)!