Naturheilkundliche Behandlung von Herpes-simplex-Infektionen

Die Erstinfektion, die zum Großteil im Kindesalter stattfindet, verläuft meist symptomlos. Das Virus verbleibt danach in einer Art Ruhezustand im Körper. Bei bestimmten auslösenden Situationen wie beispielsweise Stress, Menstruation, Fieber, Sonneneinstrahlung, Immunschwäche oder durch die Einnahme immunsupprimierender Medikamente kann es dann zu dem typischen, juckenden und eventuell schmerzhaften Bläschenausschlag kommen. Das Herpes-simplex-Virus 1 befällt Haut und Schleimhaut außerhalb des Genitalbereiches wie z.B. Lippe, Mund, Nase, während das Herpes-simplex-Virus 2 die Schleimhaut im Genitalbereich befällt.

Wie kann Ihnen die Naturheilkunde bei Herpes-simplex-Infektionen helfen?

Bei akuten und rezidivierenden Herpesinfektionen haben sich Injektionen mit Eigenblut, gemischt mit homöopathischen Medikamenten, sehr gut bewährt. Durch das Eigenblut werden Immunreaktionen ausgelöst und die körpereigenen Abwehrkräfte aktiviert. Die Infektion klingt so sehr viel schneller ab. Auch die Häufigkeit der Erkrankung lässt sich positiv beeinflussen.

Wie können Sie selbst die Therapie unterstützen?

Durch eine vollwertige Ernährung mit ausreichend frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und hochwertigen Säften sowie einer moderaten Bewegung an der frischen Luft stärken Sie Ihr Immunsystem und erhöhen so die Abwehrleistung Ihres Körpers. Lokal können die Bläschen mit Melissensalbe, Teebaumöl oder auch Eigenurin betupft werden. Innerlich angewandt unterstützt die Einnahme von Sonnenhut (Echinacea purpurea) die Tätigkeit der Abwehrzellen.