Hilfe bei Beschwerden im Kiefergelenk mit der Golgi-Schmerztherapie

Behandlung von Kiefergelenkschmerzen mit der Golgi-Schmerztherapie

Leiden Sie unter knackenden Geräuschen beim Kauen oder unter Schmerzen im Kiefergelenk, lässt sich Ihr Kiefer nur eingeschränkt öffnen oder knirschen Sie nachts mit den Zähnen?

Ursache ist häufig eine muskuläre Fehlspannung, die sich mit Hilfe der Golgi-Schmerztherapie einfach korrigieren lässt. Betroffen sind meist die Kaumuskeln  sowie der Kopfwendemuskel. Durch einen gezielten Druckreiz auf die so genannten Golgi-Sehnenorgane (dies sind Nervengeflechte, die die Muskelspannung regulieren)  kommt es reflektorisch unmittelbar zur Entspannung der betroffenen Muskeln und damit zu einer Linderung der Schmerzen. Spezielle Dehnungsübungen, die Sie in meiner Praxis erlernen, verstärken diesen Effekt. In vielen Fällen kommt es bereits nach der ersten Behandlung zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden, unabhängig davon, wie lange der Schmerz schon besteht und ob bereits Verschleißerscheinungen am Gelenk vorliegen.

Nähere Informationen finden Sie unter https://www.praxis-fuer-gesundheit.net/die-golgi-schmerztherapie oder Sie sprechen mich direkt an. Ich informiere Sie gerne!

 

ADHS – So kann die Konstitutionsmedizin Ihrem Kind helfen

ADHS - Behandlung in der Heilpraktikerpraxis Sabine Korthals, HofheimADHS ist die Abkürzung für Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung. Gekennzeichnet ist diese Störung durch Hyperaktivität (motorische Unruhe, übersteigertes Bewegungsbedürfnis), Aufmerksamkeitsstörungen (leichte Ablenkbarkeit, geringe Konzentrationsfähigkeit) und Impulsivität (Neigung zu impulsiven Verhalten, Stimmungsschwankungen). Meist treten diese Symptome bei Kindern auf, sie bleiben aber oft auch bis ins Erwachsenenalter bestehen.

Wichtig ist es, Entwicklungs- und Wahrnehmungsstörungen sowie Stoffwechselstörungen auszuschließen. Auch eine Hochbegabung kann Ursache einer Unaufmerksamkeit sein und sollte daher ausgeschlossen werden.

In der Anamnese fällt auf, das vor allem hochgradig sensible Kinder unter ADHS leiden. Durch die erhöhte Sensibilität nehmen sie zu viele Reize in ihrer Umgebung wahr und können dann nicht mehr zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen unterscheiden. ADHS-Betroffenen lassen sich deshalb leicht ablenken und es fällt ihnen schwer, sich auf eine Sache zu konzentrieren.

Im Auge äußert sich eine hypersensible Konstitution zum Beispiel durch eine übergroße Pupille oder durch eine sogenannte Weit- und Springpupille (Pupille, die trotz Lichteinfall ständig ihre Größe wechselt). Sie ist Ausdruck einer Dysregulation unseres vegetativen Nervensystems.

Alternative Behandlungsansätze:

  • Die Konstitutionsmedizin hat eine ausgleichende Wirkung auf das vegetative Nervensystem und kann so bei der Verarbeitung und der Beantwortung der eingehenden Reize helfen.
  • Die Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren kann sich sehr günstig auf den Gehirnstoffwechsel auswirken und zu einer Konzentrationssteigerung beitragen.
  • Ein geordneter Tagesablauf mit regelmäßigen Mahlzeiten, einem festen Schlaf-Wach-Rhythmus und festen Zeiten, in denen die Eltern dem Kind ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenken, gibt Halt und Geborgenheit.
  • Eine Reizüberflutung durch Fernsehen, Radio oder Computer ist unbedingt zu vermeiden, da sie das Problem noch zusätzlich verstärkt. Vorteilhaft wirken sich dagegen kreative Beschäftigungen wie Malen, Musik oder Tanzen aus. Des Weiteren sollte das Kind seine Aktivität und den ausgeprägten Bewegungsdrang durch sportliche Aktivitäten unbedingt ausleben. So wird das überschüssige Adrenalin abgebaut.
  • Auch die Ernährung hat einen nicht unerheblichen Einfluss und kann die Ausbildung einer Hyperaktivität begünstigen. So sollte die übermäßige Zufuhr von Phosphaten (z.B. in Wurstwaren und in industriell verarbeiteten Lebensmitteln), der Zuckerkonsum, der Genuss von Reizstoffen wie Cola, Kaffee und schwarzem Tee sowie der Verzehr von künstlichen Geschmacks-, Farb- und Aromastoffen stark eingeschränkt werden. Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien sollten unbedingt abgeklärt werden, da sie eine Hyperaktivität verschlimmern können.

Für weitere Informationen sprechen Sie mich gerne an!

 

Haarausfall – häufig ein Problem der Haarwurzelversorgung

Haarausfall - oft ein Problem der HaarwurzelversorgungHaarausfall ist nicht nur bei Männern ein Problem. Häufig tritt er auch bei Frauen während oder nach den Wechseljahren auf und verursacht nicht selten auch psychische Probleme. Neben genetischen Faktoren, Medikamenteneinnahmen und  Autoimmunerkrankungen spielt vor allem die Versorgung der Haarwurzel eine große Rolle.

Diese verschlechtert sich hormonell bedingt im Alter. Mit dem Rückgang von Östrogen und Testosteron werden Wasserbindungsstellen in unserem Bindegewebe abgebaut. Dadurch wird weniger Wasser zur Versorgung unserer Zellen gebunden. Über dieses Wasser jedoch werden die Zellen mit Sauerstoff, Fetten, Zucker, Vitaminen und Mineralien versorgt. Verschlechtert sich die Wasserbindungskapazität so führt dies zu einer Minderversorgung unserer Zellen und damit auch unserer Haarwurzeln. Haarausfall, dünner werdendes Haar und Haarbruch sind die Folgen.

Gleichzeitig wird der Zellabfall nicht mehr adäquat abtransportiert. Die Abfallstoffe, vor allem Säuren, bleiben im Gewebe und erschweren so zusätzlich die Versorgung.

Hinzu kommt der psychische Stress durch den Haarverlust. Dieser psychische Stress bewirkt über eine Gefäßengstellung eine weitere Minderversorgung der Haarwurzel und verstärkt somit das Problem zusätzlich.

Vitaminpräparate, Spurenelemente oder sonstige Nahrungsergänzungsmittel können Ihre Wirkung nicht entfalten, da sie wegen der verschlechterten Versorgungssituation  nicht an den Ort des Geschehens gelangen.

Auch die Konstitution spielt bei der Entstehung des Haarausfalls eine nicht unerhebliche Rolle. So ist bei Patienten, die genetisch bedingt zu einer Gefäßengstellung neigen (oft Patienten mit kalten Händen und Füßen), bei Patienten, deren Gewebemilieu zu sauer ist, bei Patienten, die zu Verkrampfungen neigen sowie bei sehr sensiblen Patienten die Versorgungssituation der Zellen häufig nicht optimal. Diese genetischen Empfindlichkeiten lassen sich über einen Blick in die Augen bestimmen und entsprechend in die Therapie mit einbinden.

Eine erfolgreiche Therapie berücksichtigt deshalb neben dem Zellmilieu, der hormonellen und der psychischen Situation unbedingt auch die individuelle Konstitution des Patienten.

Sprechen Sie mich gerne an – wir gehen den Ursachen Ihres Haarausfalles auf den Grund!

Osteoporose…häufig Folge einer chronischen Übersäuerung

Osteoporose - Behandlung in der Heilpraktikerpraxis Sabine Korthals, HofheimDie Osteoporose ist eine generalisierte Knochenerkrankung mit einer Verminderung der Knochenmasse und einem daraus resultierenden erhöhten Knochenbruchrisiko.

Die auch als Knochenschwund bezeichnete Erkrankung ist die häufigste Knochenerkrankung im höheren Lebensalter. Viele der älteren Patienten bleiben in ihrer körperlichen Beweglichkeit eingeschränkt oder sogar pflegebedürftig.

Die häufigste Form ist die primäre Osteoporose, die vor allem Frauen nach den Wechseljahren befällt. Ein wichtiger Faktor bei der Krankheitsentstehung ist der Rückgang des Östrogens nach der Menopause. Östrogen hat unter anderem die Funktion, Wasser im Bindegewebe zu parken. Über dieses Wasser werden die Zellen versorgt, aber auch der Zellabfall, zum größten Teil Säuren, über Blut und Lymphe abtransportiert. Nimmt nun durch den Rückgang des Östrogens die Wasserbindungskapazität ab, so werden die Säuren nicht mehr ordnungsgemäß neutralisiert und abtransportiert, sondern im Bindegewebe abgelagert. Da diese Säurelast auch die Versorgung der Zellen negativ beeinflusst, versucht der Körper die Säuren zu neutralisieren. Ein Säurepuffer ist beispielsweise das Calcium aus den Knochen, ein Abbau der Knochenmasse ist die Folge. Eine weitere Möglichkeit die Säuren unschädlich zu machen ist die Einlagerung von Wasser im Bindegewebe. Auf diese Weise können Ödeme und Gewichtszunahme entstehen.

Naturheilkundliche Therapien eignen sich sehr gut zur Prävention aber auch zur Behandlung einer Osteoporose im Anfangsstadium. In meiner Praxis biete ich folgende Behandlungsstrategien an:

  • Klinische Homöopathie zur Unterstützung der individuellen Konstitution sowie zur Beeinflussung der hormonellen Situation – ohne Einsatz künstlicher Hormone
  • Orthomolekulare Therapie zur sinnvollen Ergänzung Ihrer Nahrung zum Beispiel mit Vitamin D, welches die Calciumresorption erhöht und somit die Knochendichte erhält
  • Ernährungstherapie zur Gewichtsreduktion und zum Erhalt eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushaltes
  • Ausleitungsverfahren, wie beispielsweise Schröpfen oder Baunscheidtieren, zur Steigerung der Hautdurchblutung und des Stoffwechsels und zur Reduktion von Schmerzen
  • Lebensstilberatung in Bezug auf Bewegung, Aufenthalt an der frischen Luft (zur Vitamin D-Synthese), Ernährungstipps, Raucherentwöhnung etc.

Über die für Sie am besten geeignete Therapie berate ich Sie gerne in einem persönlichen Gespräch!

Übersäuerung – Ursache vieler Erkrankungen

Übersäuerung - Sabine Korthals, HofheimSie fühlen sich müde, schlapp und energielos? Oder gar krank? Unsere moderne Ernährungs- und Lebensweise, aber auch genetische Faktoren und unsere hormonelle Situation können leicht zu einer Übersäuerung des Organismus führen. Viele Menschen mit unausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt ahnen gar nicht, dass eine Übersäuerung für ihre Beschwerden verantwortlich ist oder zumindest maßgeblich an deren Entstehen beteiligt war.

Übersäuerung – was ist das eigentlich?

Durch den Stoffwechsel unserer Zellen entstehen Stoffwechselendprodukte oder anders ausgedrückt „Zellmüll“, der über unsere Ausscheidungsorgane wieder nach außen gebracht werden muss. Bei diesem „Zellmüll“ handelt es sich zum größten Teil um Säuren, die über Lymphe, Niere, Leber und Haut ausgeschieden werden. Gelingt es dem Körper nicht, diese Säuren auszuscheiden, so werden diese im Bindegewebe geparkt und sorgen dort dafür, dass der pH-Wert sinkt und das Zellmilieu saurer wird.

Zeichen einer Übersäuerung

  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • eingeschränkte Leistungsfähigkeit und Konzentrationsschwäche
  • Verspannungen und Kopfschmerzen
  • Muskel- und Gelenkbeschwerden
  • das Gefühl, in einer Rüstung zu stecken
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • mangelnde Spannkraft der Haut und des Bindegewebes
  • Haarausfall
  • Gewichtszunahme und das Unvermögen abzunehmen
  • erhöhte Verletzungsanfälligkeit
  • chronisch entzündliche Hauterkrankungen

Langfristig begünstigt eine chronische Übersäuerung rheumatische Beschwerden, Fibromyalgie, Osteoporose, Nieren- und Gallensteine, Gicht und alle Arten von Entzündungen wie Gastritis, Colitis, Furunkel- und Abszessbildung. 

Wie können Sie Ihren Körper bei einer Übersäuerung unterstützen?

Vor allem die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Säure-Base-Balance. Ungünstig wirkt sich eine unausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil an Proteinen (Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte) und einem geringen Anteil an Obst und Gemüse aus. Durch den hohen tierischen Proteingehalt steigt die Säurelast, da beim Abbau der Proteine Schwefelsäure entsteht. Auch Phosphate in der Nahrung tragen durch die Bildung von Phosphorsäure zur Erhöhung der Säurelast bei. Ebenfalls sauer verstoffwechselt werden Produkte, die viele isolierte Kohlenhydrate enthalten. Hierzu zählen Zucker- und Weißmehlprodukte sowie Limonaden. Deshalb ist es wichtig, die Säurelast durch basenreiche Lebensmittel auszugleichen. Obst, Gemüse und Salat sowie hochwertige Frucht- und Gemüsesäfte sind gute Basenlieferanten. Das Verhältnis von basischen zu Säure bildenden Lebensmitteln sollte idealerweise bei 4:1 liegen. Zu 100 Gramm Fleisch sollten Sie also 400 Gramm Gemüse und Salat essen. Des Weiteren ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr enorm wichtig. Die optimale Trinkmenge liegt bei 30 ml pro kg Körpergewicht. 

Wie kann Sie die Naturheilkunde dabei unterstützen?

Eine optimale Zellversorgung funktioniert nur, wenn der „Zellmüll“ ordnungsgemäß über unsere Ausscheidungsorgane nach außen gebracht werden kann. Naturheilkundlich können über homöopathische Komplexmittel oder über die Pflanzenheilkunde Niere, Leber, Haut und Lymphe unterstützt und zur Ausscheidung angeregt werden. Sehr gute Mittel sind beispielsweise Brennnessel, Löwenzahn, Goldrute, Mariendistel und Winterschachtelhalm.

Wichtig ist es aber auch, die hormonellen und konstitutionellen Aspekte zu berücksichtigen. Mit zunehmendem Alter nimmt zum einen die Kapazität der Ausscheidungsorgane ab; durch den Rückgang von Östrogen und Testosteron nimmt aber auch die Wasserbindungskapazität unseres Bindegewebes ab. Dadurch verschlechtern sich die Zellversorgung aber auch die Entsorgung der Stoffwechselendprodukte, der Säuren.  Was der Körper nicht nach außen bringen kann, lagert er im Bindegewebe ab. Damit die Säuren nicht auskristallisieren, schiebt der Körper zum Konzentrationsausgleich Wasser ins Bindegewebe. Wassereinlagerungen und damit verbundene Gewichtszunahme sind die Folge.

Auch die Qualität des Bindegewebes und damit die Konstitution spielt bei der Übersäuerung eine Rolle. Genetisch angelegte feinere Bindegewebsfasern können weniger Wassermoleküle binden. Da die Zellen aber über diese Wassermoleküle versorgt, aber auch der „Zellmüll“ auf diesem Weg entsorgt wird ist es wichtig, diesen Aspekt in die Therapie mit einzubeziehen. 

Gerne unterstütze ich Sie mit einer individuell auf Sie und Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Entsäuerungskur unter Berücksichtigung Ihrer Konstitution und Ihrer hormonellen Situation.

 

 

Starten Sie gesünder, leichter und frischer ins Frühjahr!

Frühjahrskur in der Heilpraktikerpraxis Sabine Korthals, HofheimKeine Jahreszeit wird so herbeigesehnt wie der Frühling! Die kalten Wintertage vergehen und mit jedem Sonnenstrahl spießt neues Leben aus der Erde. Der Frühling ist die natürliche Entgiftungszeit in unserem Körper, denn während des Winters haben sich im Organismus viele Schlacken und Fettdepots angesammelt.

Unterstützen Sie deshalb Ihren Körper mit einer ganz individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Frühjahrskur! 

In der Praxis für Gesundheit biete ich Ihnen folgende Anwendungen:

  • Ayurvedische Fußmassage mit warmem Sesamöl zur Stimulation der Ausleitung
  • Konzept zur Entgiftung und Anregung der Zelltätigkeit mittels homöopathischer Komplexmittel
  • Wertvolle begleitende Ernährungstipps die Ihnen helfen, Ihr Gewicht nachhaltig zu reduzieren

Gesamtpreis €   85,00

Auf Wunsch können Sie diese Kur mit folgenden Behandlungen ergänzen:

  • 6 Gesichtsbehandlungen mit galvanischem Strom zu Verbesserung des Hautbildes (€ 240,00)
  • eine umfangreiche, speziell auf Ihren Typ abgestimmte, Ernährungsbearatung (€ 65,00)
  • eine Kur mit B-Vitaminen zur Stärkung Ihrer Nerven und zur Förderung der Zellregeneration
    (incl. Material € 125,00)

Während einer Ausleitungskur ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr extrem wichtig. Die tägliche Trinkmenge sollte 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht betragen. Am geeignetsten ist hier stilles Mineralwasser.

Weitere Angebote und Preise unter https://www.praxis-fuer-gesundheit.net/preisinformationen.

Haben Sie noch Fragen? Gerne können Sie mich persönlich oder per E-Mail kontaktieren.

Ihre

Sabine Korthals

 

Morbus Basedow und Hashimoto-Thyreoiditis naturheilkundlich therapieren

Die Schilddrüsenentzündung vom Typ Hashimoto ist die häufigste Form der autoimmunologischen Schilddrüsenerkrankungen. Dabei ist das Schilddrüsengewebe chronisch, häufig auch über längere Zeit unbemerkt, entzündet. Der Körper bildet Antikörper gegen das Schilddrüsenenzym Thyroidperoxidase (sogenannte TPO-AK), die zur Zerstörung der Schilddrüsenzellen führen. Eine  verminderte Hormonproduktion und damit eine Unterfunktion der Schilddrüse sind die Folgen. Unerklärliche Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Gewichtszunahme, Verstopfung und eine depressive Stimmungslage können die Symptome sein. Ohne eine Therapie kann es zu einem vollständigen Verlust der Schilddrüse kommen. 

Eine andere Form der autoimmunologischen Schilddrüsenerkrankung ist der Morbus Basedow. Hierbei werden stimulierende TSH-Rezeptor-Antikörper (sogenannte TRAK) gebildet, welche die Hormonproduktion verstärken. Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen, psychische Veränderungen wie Nervosität und Übererregbarkeit, Gewichtsabnahme und verstärkte Schweißbildung sind Symptome einer Überfunktion der Schilddrüse

Schilddrüsenantikörper lassen sich durch eine Blutuntersuchung nachweisen und mittels einer Eigenserum-therapie sehr gut behandeln. Dabei wird eine kleine Menge venöses Blut entnommen und aus dem daraus gewonnenen Serum ein Medikament zur oralen Einnahme hergestellt. Die Wirkung des Eigenserums beruht auf einer Antikörperbildung gegen die im Serum enthaltenen Antikörper um so die Entzündungstätigkeit zu senken.

Gerne beantworte ich Ihnen Ihre Fragen zur Eigenserumtherapie!

Rückenschmerzen…oft ein Problem der Statik

Viele Nacken-, Schulter- und Wirbelsäulenprobleme werden durch eine Verschiebung der Statik ausgelöst. Sichtbar wird diese Verschiebung, wenn man die Beinlängen vergleicht. Durch eine Beinlängendifferenz kommt es zu einer Verschiebung der Beckenlinie, die kompensatorisch mit einer Verschiebung der Schulterlinie und oft auch mit einer Kopfschiefhaltung ausgeglichen wird. Durch die Schiefhaltung kommt es auf der Seite des kürzeren Beines zu einer Stauchung der Muskulatur und auf der Seite des längeren Beines zu einem Zug auf die Muskulatur.Verhärtungen und Schmerz sind die Folgen. Wird die Schiefhaltung nicht korrigiert, können sich zusätzlich Knie- und Sprunggelenkproblematiken einstellen. 

Des Weiteren spielt auch die emotionale Situation des Patienten eine große Rolle. Patienten die unter Dauerstress leiden, weisen einen wesentlich höheren Muskeltonus auf.  Muskeln die ständig angespannt sind, produzieren vermehrt Milchsäure; es kommt zu einem Dauermuskelkater

Lokale Therapien wie beispielsweise Akupunktur, Massage, Schröpfbehandlungen oder Spritzen bringen meist nur kurzfristige Heilerfolge. Will man diesen Kreislauf unterbrechen, so muss man zuerst die Statik regulieren. Dies lässt sich sehr gut vom Patienten selbst über eine orthopädische Übung, dem sogenannte „Stufenbett“, erreichen. Dabei liegt der Patient in Rückenlage auf dem Boden. Die Beine werden rechtwinkelig auf einem Stuhl, einem Ball oder einer Kiste abgelegt. Damit man nicht im Hohlkreuz liegt, wird unter den Lendenwirbelbereich ein zusammengefaltetes Handtuch gelegt. Ein weiteres Handtuch wird zu einer Rolle gerollt und unter die Halswirbelsäule gelegt, sodass die Wirbelsäule leicht überstreckt wird. Die Arme liegen locker neben dem Körper. Die Übung wird täglich, am besten abends, für ca. 15 Minuten durchgeführt und bewirkt über die Dehnung eine physiologische Ausrichtung der Zwischenwirbelgelenke und somit eine Korrektur der Statik. 

Homöopathische Konstitutions- und Komplexmittel ergänzen die Therapie und können langfristig zu einer deutlichen Schmerzlinderung und einer Verbesserung der Lebensqualität führen.

Heuschnupfen, Allergien, allergisches Asthma….sind auch Sie betroffen?

Über die Schleimhaut aufgenommene harmlose Allergene wie Baum- und Gräserpollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben können eine Überreaktion des Immunsystems auslösen. Der Körper reagiert mit Niesanfällen, starkem Schnupfen, tränenden Augen, juckenden Schleimhäuten, Hautausschlägen bis hin zu asthmatischen Anfällen. 

Damit Sie die Natur wieder unbeschwerter genießen können, biete ich Ihnen eine individuell auf Ihre Beschwerden zugeschnittene Eigenserumtherapie an. Hierbei wird eine geringe Menge venöses Blut entnommen und das daraus gewonnene Serum aufbereitet und oral eingenommen. Die Wirkung des Eigenserums beruht auf einer Antikörperbildung gegen die im Serum enthaltenen Antikörper.

 

 

Akne vulgaris – Behandlung über das innere Milieu

Die Akne vulgaris tritt häufig in der Pubertät auf und befällt insbesondere die Gesichtshaut sowie den oberen Brust- und Rückenbereich. Konventionelle Behandlungsmethoden bringen häufig nicht den gewünschten Erfolg und sind zum Teil mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. So muss auf Grund der genschädigenden Wirkung der Vitamin-A-Säure-Präparate eine Schwangerschaft unbedingt verhindert werden. 

Oft ist eine Akne vulgaris vergesellschaftet mit Darmproblemen wie Blähungen und Durchfall. Eine Veranlagung für solche Erkrankungen ist meist konstitutionell bedingt. Bei den sogenannten „Lymphatikern“ –  Menschen mit blauen Augen – liegt häufig eine genetisch bedingte Empfindlichkeit der Haut und Schleimhäute vor. Auch der Zustand des Bindegewebes spielt eine entscheidende Rolle. Das Bindegewebe hat unter anderem die Aufgabe, die Zellen zu versorgen aber auch den Zellabfall wieder abzutransportieren. Ein feines Bindegewebe kann weniger Wasser zur Zellver- und Entsorgung binden. Somit werden die Oberflächen, wie beispielsweise des Darms, aber auch der Haut, schlechter versorgt. Auch der Zellabfall wird schlechter abtransportiert und der pH-Wert des Gewebes sinkt. Um die Säurelast zu verkleinern schiebt der Körper diese Säuren beispielsweise über die Haut nach außen. Dies führt zu Gewebereizung und zur Entstehung von Akne. 

Im Darm führt die Oberflächenveränderung zu einer Veränderung der Bakterienbesiedlung zu Gunsten der gasbildenden Keime. Blähungen und Verdauungsstörungen sind die Folgen. 

Auch die Psyche spielt bei der Entstehung der Akne vulgaris eine große Rolle. Sehr sensible Menschen können zu einer übermäßigen Talgdrüsensekretion und einer verstärkten Verhornung der Talgdrüsenausführungsgänge neigen. 

Fast Food, Süßigkeiten, Schweinefleisch, Käse, Alkohol und Kaffee wirken im Organismus zusätzlich säurebildend und verschlimmern somit das Hautbild. 

Naturheilkundliche Behandlung der Akne vulgaris 

Therapeutisch ist es wichtig, das Milieu von innen zu behandeln, um den pH-Wert des Gewebes und der Oberflächen wieder zu normalisieren und den Zellstoffwechsel zu optimieren. Des Weiteren muss der Körper bei der Säureausscheidung unterstützt werden. Um die Talgproduktion wieder zu regulieren müssen auch Konstitution und Psyche berücksichtigt werden. Dies lässt sich sehr gut mit Hilfe homöopathischer Komplexmitteln leisten.

Haben Sie weiter Fragen zu diesem Thema? Dann sprechen Sie mich gerne an!